Fallschutzmatten nach EN-Norm 1177

Fallschutzmatten und Fallschutzplatten nach EN-Norm 1177

Für Spielplätze, insbesondere Spielplatzgeräte und Spielplatzböden, gibt es sicherheitstechnische Anforderungen, die in Normen festgelegt sind. Die in Europa geltende EN-Norm 1176 regelt die Anforderungen an Spielplatzgeräten bzw. deren sicherheitstechnische Prüfung, Inspektion (regelmäßige Kontrolle) und Wartung. Die EN-Norm 1177 regelt dazu die stoßdämpfenden Eigenschaften des Bodens unter den Spielplatzgeräten. Diese in Europa geltenden EN-Normen EN 1176 und EN 1177 legen Sicherheitsstandards auf öffentlichen Spielplätzen, in Kindergärten, in Schulen und ähnlichen Einrichtungen, sowie im Privatbereich ( z. B. Gastgärten, Wohnanlagen, Indoorspielbereiche) fest. Der Bodenbelag (Fallschutz) unter einem Spielgerät muss also einen Sturz aus einer bestimmten Höhe (Fallhöhe) entsprechend abfedern, damit Verletzungsrisiken minimiert bzw. ausgeschlossen werden können. Die Fallhöhe ist grundsätzlich immer abhängig von der Nutzung der Spielfläche bzw. den aufgestellten Spielplatzgeräten (Spielturm, Rutsche, Schaukel etc.) und je höher die Fallhöhe ist, desto dicker muss der Fallschutzbelag sein. Der Fallschutzboden wird nach derzeitigen Erkenntnissen für die Vermeidung schwerer Kopf- Gehirn- Verletzungen ausgelegt. Als Kriterium für die Falldämpfung gilt das sogenannte Head Injury Criterion (HIC).

Sichere Fallschutzmatten von SRP sind vom TÜV-Rheinland nach EN 1176:2017 und EN 1177:2018 geprüft und zertifiziert. Sie sind erhältlich in verschiedenen Formaten, unterschiedlichen Stärken und natürlich auch in vielen bunten Farben, wobei die Farben grau, metallic, silber und blau zusätzlich mit einer Oberflächenversiegelung für Farb- und UV-Beständigkeit versehen sind. Durch die unterschiedliche Fallhöhen von 1,00 bis 3,00 Meter bietet SRP immer den passenden Fallschutzbelag für Ihren Einsatzbereich.



Fallschutzmatten (Fallschutzplatten) von SRP haben gegenüber alternativen Materialien entscheidende Vorteile! Sand, Kies, Hackschnitzel und Rindenmulch sind so genannte Schüttgüter und müssen im Gegensatz zu Fallschutzmatten regelmäßig einer Tiefenreinigung unterzogen werden, um Kinder vor Hunde- und Katzenkot sowie weggeworfenem Müll zu schützen. Durch Feuchtigkeit und Verwitterung wird die stoßdämpfende Wirkung von Schüttgütern gemindert oder geht verloren. Bei Fallschutzmatten sind diese typischen Merkmale nicht zu verzeichnen, sie sind witterungs- und verrottungsbeständig und müssen nur ab und zu oberflächlich gesäubert werden.

Kinder spielen gerne auf Fallschutzmatten, denn sie sind weich und sehr angenehm zu begehen - Laufen wie auf einem Waldboden! Sie sind wasserdurchlässig und nach einem Regen daher schnell wieder trocken. Außerdem sind sie das ganze Jahr bespielbar, dauerhaft elastisch, frostfest, schalldämmend und isolierend. Sie sind für hoch frequentierte Areale konzipiert . Der hohe Nutzungswert vermittelt garantiert Spaß in Anlehnung an ausgereifte Sicherheit.



Verständlicherweiser spielt der Kostenfaktor bei Fallschutzbelägen sicherlich eine große Rolle. Tatsache ist auch das loses Schüttgut wie Sand, Kies, Holzschnitzel oder Rindenmulch preiswerter ist als Fallschutzplatten. Die geringeren Anschaffungskosten von Schüttgütern sind aber sehr schnell wieder aufgewogen, wenn man den vergleichsweise hohen Pflegebedarf, oder das auffüllen von Fehlstellen mit einbezieht. SRP Fallschutzmatten unterliegen einem minimalen Pflegeaufwand und sind daher auf Dauer gesehen sehr wirtschaftlich.

Die Verlegung der Platten ist im Innen- und Außenbereich möglich. Bis zu einer Stärke von 30mm sind die Platten ausschließlich auf festem Untergrund (Beton, Estrich, Holz, Metall, Stahl) zu verlegen. Ab 40mm können sie zusätzlich auch auf sickerfähigem Untergrund (Schotter, Splitt, Kies) optimal verlegt werden. Je nach Format und System werden Fallschutzmatten durch Systemstecker, Verbindungskreuz oder formschlüssig zusammengefügt. Der Einbau kann in Eigenregie, von ortsansässigen Handwerkern oder von Garten- und Landschaftsbaubetrieben ausgeführt werden.



Gut zu Wissen!
Fallschutz von SRP wird seit über 25 Jahren bei Spiel-, Sport-, Freizeit-, Haus und Garten erfolgreich eingesetzt. SRP war das erste und einzige Unternehmen das schon im Jahre 1997 über besondere Fallschutz-Zertifikate verfügte, wie die Ungiftigkeit nach EN 71 Teil 3 (Sicherheit von Spielzeug), LMBG B.82.10-1 (Lebensmittelbedarfsänderungsgesetz, Speichelechtheit), EN 597 Teil 1 (Bewertung der Entzündbarkeit), ASTM F usw.

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Info: Unter SRP-Shop finden Sie das komplette Sortiment an Fallschutzplatten